Größtes Wachstum der Unternehmensgeschichte

Größtes Wachstum der Unternehmensgeschichte

Größtes Wachstum der Unternehmensgeschichte

Seit mehr als sechzehn Jahren wird in Lebring Softwaregeschichte geschrieben und heute fügen wir dieser ein neues Kapitel hinzu. Noch nie haben an einem Tag gleich neun neue MitarbeiterInnen angefangen bei uns zu arbeiten. Ein deutliches Zeichen, dass Intact sich für die Zukunft wappnet. 

 

Wir wachsen wie nie zuvor

Das kontinuierliche Wachstum der letzten Jahre findet 2018 seine Fortsetzung und beschert uns den größten Mitarbeiterzuwachs der Unternehmensgeschichte. Um die Aufträge unserer Klienten noch schneller und trotzdem qualitativ hochwertig abwickeln zu können, haben wir unser Team an essentiellen Punkten in den operativen Geschäftssektoren verstärkt.

Gleich drei neue Support Spezialisten helfen unseren Klienten dabei Schwierigkeiten beim anfänglichen Umgang mit unserer Software Ecert zu beseitigen. Außerdem werden zwei neue Softwareentwickler im Hintergrund dazu beitragen das die User Experience noch besser wird und eine zusätzliche Testerin wird ein wachendes Auge auf die Ausführung aller Progammiertätigkeiten haben. Da wir das Glück haben, aktuell einige Projekte abwickeln zu dürfen, werden auch drei weitere Projektmanager bei uns beginnen und Sorge dafür tragen, dass wir die Wünsche unserer Klienten termingerecht umsetzen.

Neun neue KollegInnen

Wir sind auch weiterhin besonders stolz darauf den Frauenanteil in unserem Unternehmen hoch zu halten und auf die 50% zuzugehen. Von den neun neuen MitarbeiterInnen sind nicht weniger als fünf Frauen, was bedeutet, dass wir den Frauenanteil auf knapp 45% steigern konnten. Für ein Softwareunternehmen ist das etwas wirklich außergewöhnliches, dass uns sehr von anderen Unternehmen abhebt.

Wir freuen uns darauf die neuen KollegInnen schnellstmöglich in die Intact Familie zu integrieren und mit ihnen gemeinsam den nächsten Schritt unserer Unternehmensgeschichte zu machen. 

 

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Intact Systems auf der SQF International Conference 2017

Foto: Dallas Skyline
 

Intact Systems auf der SQF International Conference 2017

Die SQF International Conference zählt zu den bedeutendsten Food Safety Konferenzen Nordamerikas. Sie befasst sich mit Lebensmittelsicherheit und Qualität in der gesamten Lieferkette und bietet den über 800 Branchenexpertinnen und -experten, die auf der Konferenz erwartet werden, praktische Lösungen und Werkzeuge für ihren Arbeitsalltag. Auch Intact gestaltet die Zukunft der Lebensmittelsicherheit mit und ist bei der 12. Ausgabe dieser außergewöhnlichen Konferenz mit dabei – in Dallas, Texas, vom 7.–9. November 2017.

Food-Safety-Fortbildung mit Fokus auf die Neuerungen im SQF Code, Ed. 8

Die SQF International Conference ist eine der großen nordamerikanischen Konferenzen zum Thema Lebensmittelsicherheit und Qualität. Erklärtes Ziel der Veranstaltung ist es, Branchenexpertinnen und -experten auf allen Stufen der Lieferkette ein sorgfältig zusammengestelltes Fortbildungsprogramm zu bieten und zugleich den fachlichen Austausch zu fördern. Das Konferenzprogramm ist dieses Jahr gespickt mit Breakout Sessions und Workshops zu Themen wie Allergenkennzeichnung, Lebensmittelbetrug, Vertrauen und Glaubwürdigkeit sowie zu den ethischen und kulturellen Aspekten von Lebensmittelsicherheit und Qualität.

Das größte Interesse gilt auf der diesjährigen Konferenz aber mit Sicherheit der grundlegenden Überarbeitung des SQF Codes, der am 31. März dieses Jahres veröffentlicht wurde. Mit Edition 8 of the SQF Code erhielt der Standard eine völlig neue Struktur und wurde in 7 klar voneinander abgegrenzte Codes unterteilt, die den spezifischen Anforderungen der Branche sowie den jeweils unterschiedlichen Anwendungsbereichen gerecht werden:

  • SQF Food Safety Fundamentals
  • SQF Food Safety Code for Primary Production
  • SQF Food Safety Code for Food Retail
  • SQF Food Safety Code for Manufacturing
  • SQF Food Safety Code for Manufacture of Food Packaging
  • SQF Food Safety Code for Storage and Distribution
  • SQF Quality Code

Trotz der Veröffentlichung im März dieses Jahres, steht die Implementierung von Edition 8 noch bevor. Die SQF International Conference bietet daher die perfekte Gelegenheit sich mit allen Änderungen im SQF Code vertraut zu machen, um für seine Implementierung am 2. Jänner 2018 gewappnet zu sein.

Bewährte Lösungen & Innovationen im Sicherheits- und Qualitätsmanagement

Neben dem umfassenden Fortbildungsprogramm bietet die SQF International Conference auch reichlich Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche auszutauschen und über Schlüsselherausforderungen im Sicherheits- und Qualitätsmanagement zu diskutieren. Darüber hinaus gibt es hier natürlich auch die Möglichkeit innovative Lösungen für diese Herausforderungen zu finden – und genau das war ausschlaggebend für uns, uns an dieser Konferenz zu beteiligen.

Intact ist führend in der Entwicklung von Softwarelösungen und Services im Bereich des Integritätsmangements mit dem Schwerpunkt Audit- und Zertifizierungsmangement. Mit unseren Softwarelösungen stellen Standard Setter, Akkreditierungs- und Zertifizierungsstellen – wie etwa das US Landwirtschaftsministerium (USDA), die Allergen Control Group oder auch die CERT ID – die Integrität ihrer Produkte und Dienstleistungen sicher. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei der Optimierung ihrer Prozesse und der Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten.

Ergreifen Sie die Chance und treffen Sie Dirk Otto, Intacts Director Business Development US, auf der SQF International Conference 2017 in Dallas, um mehr über unsere Lösungen und die Benefits für ihr Unternehmen zu erfahren.

Dirk Otto, Director Business Development US

Treffen Sie Dirk Otto auf der SQF International Conference 2017 in Dallas

Dirk Otto hat langjährige Erfahrung im Audit- und Zertifizierungsmanagement und kennt die Lebensmittelbranche zudem wie seine Westentasche. Gerne teilt er sein Wissen mit Ihnen und bringt Ihnen näher, wie Intacts Softwarelösungen den Erfolg Ihres Unternehmens steigern können.

Zusätzliche Trainingsangebote für Auditoren und Berater

Im Vorfeld der SQF International Conference – am 5. und 6. November 2017 – bietet das SQFI insgesamt 10 zusätzliche Trainingsprogramme für Auditoren und Berater an. Diese Kurse sind separat zu bezahlen und können bei Bedarf auch ohne eine Konferenzteilnahme gebucht werden. Angeboten werden folgende Kurse:

  • Food Defense/Crisis Management/Emergency Preparedness Management (2-Day Course)
  • Ethical Sourcing for Trainers (2-Day Course)
  • Advanced SQF Practitioner (2-Day Course)
  • SQF Professional Update
  • SQF Internal Auditor Training
  • Environmental Monitoring Program
  • SQF Quality Systems for Manufacturing (2-Day Course)
  • Implementing The SQF Retail Code
  • Food Safety Preventive Controls Alliance – Preventive Controls for Human Food Training (PCQI  Training)  (2-Day Course)
  • Gluten-Free Certification Program Industry, Consultant & Auditor Training

 

Das sagen Branchen-Experten über die SQF Conference

Sind Sie noch unentschlossen, ob Sie an der SQF International Conference in Dallas teilnehmen sollen? Das nachfolgende Video kann Ihnen diese Entscheidung ein wenig leichter machen, denn darin teilen Branchen-Experten ihre persönlichen Eindrücke von der Konferenz. Unter anderem hören Sie darin die Kommentare von Albert "Skip" Greenaway von der Eagle Certification Group, Laura Nelson von Alchemy Systems, sowie von Chris Gindorff von Lund Food Holdings, Inc.

 

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Bio Suisse steigert Effizienz mit Ecerts Supply Chain Monitor

Foto: Orangenbaum vor blauem Himmel mit Bio Suisse Knospe Logo
 

Bio Suisse steigert Effizienz mit Ecerts Supply Chain Monitor

Seit März 2017 wickelt Bio Suisse die Prüfung sämtlicher in die Schweiz importierter Waren, die unter der Marke Knospe vertrieben werden sollen, völlig elektronisch ab – mit dem Supply Chain Monitor in Ecert. Bisher erfolgte die Chargenprüfung manuell, wodurch bisweilen viel Zeit verloren ging. Durch das elektronische Prüfverfahren konnte der Aufwand auf allen Seiten reduziert und zugleich die Sicherheit für Konsumentinnen und Konsumenten sowie Händler erhöht werden.

 

Die gesamte Lieferkette ist bekannt und zertifiziert – auch bei Importwaren

Unter der Marke Knospe hat Bio Suisse – die 1981 gegründete und heute führende Bio-Organisation der Schweiz – einen sehr hohen Qualitätsstandard für Bioprodukte in der Schweiz etabliert. Die Richtlinien der Bio Suisse gehen in vielen Punkten weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und gelten für die gesamte Lieferkette. Die Knospe steht daher für Bioprodukte höchster Qualität und Integrität. Das gilt auch für importierte Waren.

Kann der Schweizer Markt ein Produkt nicht oder nur in unzureichender Menge bereitstellen, darf es aus dem Ausland importiert werden. Natürlich gelten die die strengen Richtlinien der Bio Suisse auch für diese importierten Waren, die erst dann unter der Knospe vertrieben werden dürfen, wenn die gesamte Lieferkette bekannt und die Einhaltung der Anforderungen für jede Stufe im Ausland durch Bio Suisse geprüft ist. Bis Ende Februar 2017 wurde diese vollständige Chargenprüfung noch manuell abgewickelt, was nicht nur aufwendig war, sondern mitunter auch zu merklichen Zeitverlusten führte.

 

Schneller, einfacher, sicherer – die elektronische Chargenprüfung im Supply Chain Monitor

Bio Suisse war sich dieser Problematik bewusst und suchte nach einer Lösung, die den Prüfablauf schneller und für alle Seiten weniger aufwendig machen sollte. Gleichzeitig sollte auch die Sicherheit für sowohl Händler als auch Konsumentinnen und Konsumenten erhöht werden. Seit März 2017 wickelt Bio Suisse die Chargenprüfung daher völlig elektronisch ab – und zwar mit dem Supply Chain Monitor (SCM) Modul in Ecert, einer der weltweit führenden Softwarelösungen für Audit- und Zertifizierungsmanagement.

Im Supply Chain Monitor können Exporteure ihre Angaben zu in die Schweiz gelieferten Chargen nun direkt online eintragen. Der entsprechende Importeur wird daraufhin benachrichtigt, dass eine Transaktion zur Bearbeitung vorliegt. Im Supply Chain Monitor kann er dann sämtliche Angaben des Exporteurs und auch die Zertifikate seiner Lieferanten prüfen, bevor er die Transaktion freigibt. Abschließend werden die Angaben und Zertifizierungen aller beteiligten Betriebe noch durch Bio Suisse geprüft, bevor die importierte Ware zur Vermarktung unter der Knospe freigegeben wird.

Zwischenbilanz nach fünf Monaten Praxiseinsatz

Aus Sicht der Bio Suisse konnte der Ecert Supply Chain Monitor die Erwartungen in Bezug auf Schnelligkeit, Einfachheit und Sicherheit erfüllen. Sehen das auch die Importeure so? In Ausgabe 6|2017 des Magazins Bioaktuell interviewte Katharina Scheuner zwei Schweizer Importeure zu genau dieser Fragestellung.

Thomas Baldauf, Leiter des Qualitätsmanagements bei Punto Fresco SA, war bereits vor dem offiziellen Start des Supply Chain Monitors in ein Pilotprojekt involviert. Am wichtigsten war ihm dabei die Reduktion der zuvor langen Wartezeiten. Gerade in diesem Punkt zeigt sich Baldauf besonders zufrieden: durch wöchentliche Datenlieferungen betragen Wartezeiten heute nur noch maximal drei Wochen, während einzelne Dossiers früher teilweise bis zu drei Monate offen blieben. Dank der völlig digitalen Abwicklung entfällt auch der zuvor hohe Druckaufwand.

Kritischer äußerte sich Claudio von Felten, Leiter der Beschaffung bei Sunray, über das neue System. In seinem Fall ist der administrative Aufwand infolge der Systemumstellung größer geworden, da er viele direkte Produzenten zu seinen Lieferanten zählt, die nicht immer mit Computern vertraut sind und geschult werden müssen. Nach dem Austausch mit Bio Suisse konnten einige Punkte aber bereits verbessert werden. Insgesamt bewertet er die Umstellung auf den Supply Chain Monitor und damit auf ein digitales System aber als wichtigen Schritt – insbesondere für den zukünftigen Handel mit der EU.

Mehr zur Bio Suisse Supply Chain Monitor Plattform erfahren sie hier »

 

 

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Audit-Abweichungen mit über 80% Genauigkeit vorhersagen

Foto: Source Code – Predictive Analytics und Machine Learning
 

Audit-Abweichungen mit über 80% Genauigkeit vorhersagen

Predictive Analytics und Data Science halten auch im Audit Management immer stärker Einzug. Intact Systems erforschte bereits früh, als eine der ersten Firmen überhaupt, risikobasierte Audit-Ansätze im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität Wageningen in den Niederlanden. Heute sind wir in der Lage, Audit-Abweichungen mit einer Anfangsgenauigkeit von über 80% vorherzusagen.

 

Datengestützte Entscheidungsfindung im Audit-, Zertifizierungs- und Standardmanagement

Intact Systems erkannte bereits früh, dass in den Bereichen Audit-, Zertifizierungs- und Standardmanagement riesige Datenmengen gesammelt, jedoch nur in den seltensten Fällen auch in Entscheidungsfindungsprozesse einbezogen werden. Während das Sammeln von Daten relativ einfach ist, erweist sich deren Auswertung und die Ableitung von Erkenntnissen als hoch komplex und anspruchsvoll. Hierfür bedarf es nicht nur hervorragender Fähigkeiten in den Bereichen Data Engineering und Data Science, sondern auch einer tiefgehenden Kenntnis der jeweiligen Branche. Allesamt Fähigkeiten, die kaum je in einer einzelnen Person anzutreffen sind.

Und das ist noch nicht alles. Heute sehen wir uns im Audit-, Zertifizierungs- und Standardmanagement mit immer komplexeren, sich dynamisch verändernden Systemen mit "einer immer größeren Anzahl an Faktoren und ihren multiplen Wechselwirkungen" (Kleboth et al. 2016, S. 3, vom Autor übersetzt). konfrontiert. Die Komplexität der Systeme, mit denen wir es zu tun haben, zur Gänze zu erfassen und zu verstehen ist daher selbst für Expertinnen und Experten extrem schwierig. Konkret besteht die Herausforderung darin, die sich ständig verändernden Bedingungen in diesen Systemen im Auge zu behalten und entsprechend darauf zu reagieren. Aufgrund der zuvor genannten Hürden bleibt vielen Organisationen der Zugang zu soliden, datengestützten Entscheidungen jedoch verwehrt.

 

Ein Framework für risikobasierte Audits & Entscheidungsfindung in komplexen Systemen

Um diesem Missstand entgegenzuwirken und jeder Organisation die Nutzung ihrer Daten für fundierte Entscheidungen zu ermöglichen, initiierte und finanzierte Intact Systems ein Forschungsprojekt an der Universität Wageningen in den Niederlanden. Seit 2014 haben wir an der Entwicklung eines Framworks für risikobasierte Audits und datenbasierte Entscheidungsfindung in komplexen Systemen gearbeitet. Erste Forschungsergebnisse und eine allgemeine Darstellung des entwickelten Frameworks wurden im Oktober 2016 in der Zeitschrift Trends in Food Science and Technology im Elsevier Verlag veröffentlicht. Wir berichteten darüber bereits in einem früheren Beitrag.

Risk-based integrity audits in the food chain – A framework for complex systems
J.A. Kleboth, P.A. Luning, V. Fogliano
In: Trends in Food Science & Technology, Volume 56, October 2016, Pages 167–174.
Learn More. »

Audit-Abweichungen und Risiken auf Basis vorhandener Daten vorhersagen

Seit damals hat das Projekt große Fortschritte gemacht. Als erster wirklich praxisbezogener Output der Forschungsarbeit wurde ein Set von drei Vorhersagemodellen entwickelt, mit dem sich Audit-Abweichungen mit einer Anfangsgenauigkeit von über 80% vorhersagen lassen. Wir sind nun in der Lage, die Anzahl der zu erwartenden Abweichungen auf Basis vorhandener Daten einzustufen. Diese Daten können dann genutzt werden, um das Risiko potentieller Kunden und Lieferanten vorab zu bewerten, aber auch um die Risikoklasse für bereits zertifizierte Kunden und Lieferanten zu ermitteln.

Die drei Vorhersagemodelle wurden im Rahmen eines Pilotprojekts mit einem unserer Kunden, der bereits zuvor einen risikobasierten Ansatz verfolgte, entwickelt und getestet. Die umfangreiche Datenbasis hatten wir daher einfach zugänglich in Ecert – Intact Systems Lösung für Audit-, Zertifizierungs- und Standardmanagement – zur Verfügung. Die Ergebnisse bestätigten sowohl den Erfolg des risikobasierten Ansatzes als auch die Anwendbarkeit und das Funktionieren der Vorhersagemodelle.

 

Schlüssel-Risikofaktoren im Schnellverfahren ermitteln – Expertise, menschliche Wahrnehmung, Machine Learning

Im Umgang mit Risiken in komplexen Systemen können wir uns nicht nur auf 'historische' (harte) Daten stützen, sondern auch auf die Expertise und geschulte Wahrnehmung unserer Auditoren, um insgesamt noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Das menschliche Gehirn eignet sich hervorragend dafür, den Kontext einer Sache zu erkennen und zu bewerten. Wollen wir also im Umgang und der Bewertung unserer Daten besser werden, stellt die Wahrnehmung von Auditorinnen und Auditoren eine besonders wertvolle Ressource dar. Um Schlüssel-Risikofaktoren noch besser eingrenzen zu können, haben wir daher Interviews mit Experten geführt und die daraus gewonnen qualitativen Daten mit den bereits vorhandenen 'harten' Auditdaten kreuzvalidiert.

Dieser Ansatz ist sehr effektiv, nimmt aber auch viel Zeit in Anspruch. Ziel war es daher, ein zeitsparenderes, praxistaugliches Verfahren zu entwickeln, mit dem menschliches Wissen angezapft und nutzbar gemacht werde kann. Das infolge entwickelte Schnellverfahren setzt auf Machine Learning, Spieldesignelemente und -prinzipien, um unkompliziert und spielerisch Wissen von Auditoren (und anderen Expertinnen und Experten) abzugreifen und zu validieren. Darauf aufbauend werden wir sogar in der Lage sein, Auditorinnen und Auditoren bei ihrer Arbeit im Feld zu unterstützen. Das ist aber Stoff für einen zukünftigen Beitrag.

 

Quellenangabe:
Kleboth, J. A., et al., Risk-based integrity audits in the food chain – A framework for complex systems, Trends in Food Science & Technology (2016), http://dx.doi.org/10.1016/j.tifs.2016.07.010

Immer einen Schritt voraus!
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Foto: Karin Kreider auf der Bühne bei der Global Sustainability Standards Conference 2017 in Zürich
 

Das war die Global Sustainability Standards Conference 2017

Unter dem Motto "The Future of Trust" widmete sich die ISEAL Alliance Global Sustainability Standards Conference 2017 in Zürich (27–29 Juni) heuer ganz der Frage, wie Standards und Zertifizierungssysteme noch mehr tun können, ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Der Fokus der Konferenz lag daher auf Daten und wie diese für die Messung und Darstellung des Impacts genutzt werden können. ISEAL Member gaben darüber hinaus praktische Einblicke in ihre alltäglichen Herausforderungen und wie sie diesen begegnen. Natürlich wurden auch neue Technologien vorgestellt, die dabei helfen mit der größten Herausforderung von allen fertig zu werden: den Impact messen und steigern.

 

Marktanteil allein reicht nicht: Standards müssen ihren Impact belegen können

Auf der ISEAL Conference in Zürich haben wir dieses Jahr zahlreiche interessante und anregende Vorträge und Diskussionen gehört, die eine ganze Reihe verschiedener Herausforderungen adressierten, mit denen sich Nachhaltigkeitsstandards heutzutage konfrontiert sehen. Müssten wir die Konferenz jedoch auf ein einziges Statement reduzieren, wäre es dieses: Nachhaltigkeitsstandards müssen in der Lage sein ihren Impact zu messen und zu belegen. Thomas Vellacott, Chief Executive Officer des WWF Schweiz, war der erste der in seiner Reception Address am Eröffnungstag klar Stellung hierzu bezog. Wir hörten diese Aussage aber auch sonst immer wieder – in der Mehrzahl der Breakout Sessions, Plenumsdiskussionen und sogar in den persönlichen Gesprächen während der Kaffeepausen.

Die Messung und der Nachweis des Impacts von Nachhaltigkeitsstandards ist nicht annähernd so einfach, wie man meinen könnte. Es reicht nicht aus, relevante und qualitativ hochwertige Daten verfügbar und für Analysezwecke zugänglich zu haben. Es bedarf auch eines ausgeprägten Bewusstseins für Nebeneffekte, Wechselwirkungen und beeinflussende Variablen. Beide Herausforderungen lassen sich am Besten an einem Beispiel aus einer Studie veranschaulichen, die 2014 vom International Institute for Sustainable Development (IISD) und dem International Institute for Environment and Development (IIED) veröffentlicht wurde (Potts et al 2014). Diese Studie belegt einen deutlichen Anstieg im Bereich standardkonformer nachhaltiger Produktion im Jahr 2012 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008.

Illustration: Nachhaltigkeitsmärkte: Prozentualer Anteil standardkonformer Produktion an der globalen Produktion in den Jahren 2008 und 2012

© Potts et al. 2014, S. 90.

Was hier nach einem bemerkenswerten Impact aussieht – was und unter einem gewissen Aspekt auch der Fall ist – erweist sich mitunter als tückisch. Die Autoren und Autorinnen streichen heraus, dass ein anhaltendes Überangebot auf konventionellen Märkten über das gesamte letzte Jahrhundert hinweg eines der hartnäckigsten und forderndsten 'Nachhaltigkeits'-Probleme war, mit denen sich Rohstoffmärkte konfrontiert sahen, was einen signifikanten Einfluss auf die Lebensgrundlagen sowie Bemühungen zur Armutsbekämpfung haben kann. (Vgl. Potts et al. 2014, S. 91) Systematische Daten, mit denen sich dieser Einfluss nachweisen ließe, fehlen jedoch.

Dieses Beispiel zeigt: um den Impact von Nachhaltigkeitsstandards zuverlässig belegen zu können, müssen wir eine Brücke zwischen Branchenexpertise, Data Science und Technologien schlagen, die in der Lage sind die Sammlung, Strukturierung, Verfizierung und Analyse von Daten zu unterstützen. Patrick Mallet – Director Innovations bei der ISEAL Alliance – kommt auf dem ISEAL Blog zu einer ähnlichen Aussage: "Standards müssen ein aufrichtiges, ganzheitliches Bild davon haben was passiert, um eine sorgfältige Auswahl an Impact-Indikatoren wählen und entsprechend überwachen zu können." Er betont auch, dass "ISEAL seit langem für das Vertrauen in und die Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeitsstandards eintritt; dafür, dass gerechtfertigte Nachhaltigkeitsansprüche klar, korrekt, relevant und durch transparente und robuste Systeme gedeckt sind." (vom Autor übersetzt)

Die Einbeziehung und das Engagement verschiedener Stakeholder ist entscheidend

All das ist eng verbunden mit und wird reflektiert durch die 6 Grundwerte, die laut Erhebungen der ISEAL Alliance am relevantesten für Stakeholder sind:

  • Transparenz
  • Skalierbarkeit
  • Lokale Relevanz
  • Einbeziehung und Engagement verschiedener Stakeholder
  • Zugänglichkeit
  • Verantwortlichkeit

Patrick Mallet präsentierte diese Werte am ISEAL Community Day (29. Juni) und adressierte verschiedene Herausforderungen, die damit verbunden sind. Als besonders wichtig für die zukünftige Entwicklung von Standards strich er die Einbeziehung und das Engagement verschiedener Stakeholder heraus (Multi-Stakeholder Engagement). Standards, Regierungsbehörden, NGOs, Unternehmen aber auch Konsumenten müssen sich zusammentun und auf gemeinsame Ziele ausrichten, um diese letztlich auch erreichen zu können. Auch Andrew Bovarnik vom United Nations Development Programme betonte, dass "Standards mit Regierungen zusammenarbeiten und ihre Expertise anbieten müssen" (übersetzt vom Autor). Und es war Rob Skidmore – Chief, Sustainable and Inclusive Value Chains am International Trade Centre – der die Tatsache hervorhob, dass Standards umso besser agieren und funktionieren, je stärker KonsumentInnen und Konsumenten sowie Produzenten in den Standard miteinbezogen werden.

Mit dem Wachstum von Standards Schritt halten (Herausforderung: Skalierbarkeit)

Eine der größten Entwicklungsbremsen und damit auch Herausforderungen für Standard Setter ist ihre Fähigkeit mit ihrem oft rapiden Wachstum Schritt zu halten. Das Management von immer mehr Lizenznehmern, Mitgliedern und den damit verbundenen Daten übersteigt schnell die Möglichkeiten gängiger Tools. Hierzu bedarf es ausgeklügelter Lösungen die nicht nur mit riesigen Datenmengen umgehen können, sondern auch dabei helfen den administrativen Arbeitsaufwand zu reduzieren. Im Wesentlichen gibt es hierfür zwei Optionen: Eigenentwicklung oder spezialisierte Standardlösungen, die bereits am Markt etabliert sind. Unser Kollege Georg Karner vergleicht beide Optionen in einem aufschlussreichen Artikel (Englisch) auf LinkedIn, in dem er darüber hinaus auch noch auf umfassendere Lösungsansätze für das Management von Standards eingeht.

Intact Systems hat die Herausforderung der Skalierbarkeit genauso erkannt wie das Fehlen umfassender und dennoch flexibler Lösungen. Aus diesem Grund haben wir uns mit unseren Partnern GTS (Global Traceability Solutions) und Book&Claimzusammengetan, die führende Anbieter in ihren Bereichen sind, um Pantegrity zu krearieren: ein skalierbares Toolset, das auf die spezifischen Bedürfnisse von Standard Settern abgestimmt ist, unabhängig von deren Größe. Pantegrity bietet alle Tools und Funktionen für das effiziente Management jedweden Standards sowie die Steigerung des Impacts: von der grundlegenden Standard- & Lizenznehmerverwaltung über ausgereifte Risikoanalysen und Benchmarks bis hin zu Supply Chain Traceability und dem Handel mit Mengenzertifikaten. Natürlich bietet Pantegrity auch Mitgliedern und Lizenznehmern Zugriff auf ausgewählte Bereiche und skaliert flexibel mit den steigenden Anforderungen des Standards.

Auf der Konferenz lud Pantegrity zur Teilnahme an einem von gleich zwei "Lunch Time Topic Tables" (Mittwoch, 28. Juni), die für großes Aufsehen und Interesse sorgten. Beide Tische waren bis auf den letzten Platz besetzt.

Photo Collage with Pictures from the Pantegrity Topic Tables at the ISEAL Alliance's 2017 Global Sustainability Standards Conference in Zurich

Weitere Highlights von der Global Sustainability Standards Conference 2017 in Zürich

 

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Die ISEAL Alliance Global Sustainability Standards Conference 2017 in Zürich — Intact gibt ihnen einen Überblick
 

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Dieses Jahr findet die bereits 8. Ausgabe der ISEAL Global Sustainability Standards Conference in Zürich statt. Unter dem Motto "The Future of Trust" wirft die Konferenz die Frage auf, wie Standards und Zertifizierungssysteme ihre Glaubwürdigkeit bewahren können, während sie immer mehr Bereiche und Aufträge abdecken müssen. Fest steht: auf uns warten etliche neue Technologien und Initiativen, die den immer höheren Erwartungen von sowohl Konsumenten als auch Produzenten und Händlern gerecht zu werden versprechen.

 

Standards auf die nächste Stufe heben – und Lösungen, die das unterützen

Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Führungskräfte aus Industrie, NGOs, Regierungsbehörden und Forschung – werden zur Global Sustainability Standards Conference 2017 erwartet. Gemeinsam werden sowohl Entwicklungspotenziale als auch notwendige Schritte diskutiert, um Standards fit für die Zukunft und die immer höheren Anforderungen globaler Märkte zu machen. Auch dieses Jahr wird die Konferenz wieder eine große Bandbreite an Themen, Problemstellungen und Case Studies abdecken: von verschiedenen Formen der Zusammenarbeit und neuen Beschaffungsmaßnahmen bis hin zu Biodiversität und Abholzung, nachhaltigen Entwicklungszielen, Zwangsarbeit, Leibeigenschaft und – natürlich – Daten und Technologien.

Daten und Technologien sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor wenn es um das Management von Standards und die Verbesserung von Audit-Prozessen geht. Fortschrittliche Technologien ermöglichen die Verknüpfung und Verwaltung riesiger Datenmengen in Echtzeit. Auch heute noch stellen gerade die Verknüpfung und Vereinheitlichung von Daten aus verschiedenen Systemen eine der größten Herausforderungen dar. Mindestens genauso herausfordernd ist die Auswertung und Interpretation dieser Daten, wobei Predictive Analytics die Art, wie wir Audit Management in Zukunft betreiben, maßgeblich bestimmen wird.

 

Intact Systems lädt gemeinsam mit seinen Partnern zur Präsentation von Pantegrity

Seien Sie dabei, wenn wir – Intact Systems, Book&Claim und Global Traceability Solutions – im Rahmen unseres Topic Table die zentrale Rolle fortschrittlicher Softwarelösungen beleuchten und mit Pantegrity einen einzigartigen, modularen Ansatz präsentieren, der Standards dabei hilft, den Sprung auf die nächste Stufe zu schaffen. Pantegrity beinhaltet alle Tools und Features für das effiziente und effektive Management jedes Standards: vom grundlegenden Standardmanagement und der Lizenznehmerverwaltung über Supply Chain Traceability bis hin zum Handel mit Mengenzertifikaten. Und das Beste ist: Mit unserem einzigartigen Integrity Hub ist die Wartung von Daten in verschiedenen System endlich Vergangenheit. Lesen Sie diesen Artikel von unserem Kollegen Georg Karner, um mehr über Pantegrity zu erfahren.

 

Die interessantesten Vorträge & Diskussionen auf der ISEAL GSSC 2017

Podiumsdiskussion über Food Supply Chains

27.06.2017 | 15:30 – 18:00
Interview: Towards a living income: standards, governments and businesses working together

Don Seville, Co-Director, Sustainable Food Lab
Piera Waibel, Head Raw Materials & Sustainability, Lindt & Sprüngli (International) AG and Managing Director, Lindt Cocoa Foundation
Gerd Fleischer,  GIZ
Noura Hanna, Monitoring and Evaluations Officer, UTZ

BREAKOUT SESSION: New sourcing models: A conversation with the gold sector

28.06.2017 | 11:15 – 12:30

Die Better Gold Initiative setzt sich mit großem Engagement dafür ein, mehr kleine und schutzlose Minen zu erreichen – und zwar durch Dialog auf höchster Ebene und die Entwicklung neuer Beschaffungsmodelle im Bergbau. In dieser Session berichten eine Schweizer Raffinerie, die zugleich Juwehlen-Endabnehmer ist, sowie führende Standards wie Fairtrade, Fairmined/ARM, dem Responsible Jewellery Council und der Better Gold Initiative darüber, wie sie neue Ansätze und Verfahren testen und wie öffentlich-private Partnerschaften zur kontinuierlichen Weiterentwicklung in diesem wichtigen und herausfordernden Sektor beitragen.

Anne-Marie Fleury, Director of Standards and Impacts, Responsible Jewellery Council
Yves Bertran, Executive Director, Alliance for Responsible Mining (ARM)Markus Staub, Senior Project Manager International Cooperation, Fairtrade Max Havelaar
Simone Knobloch, Chief Operating Officer, Valcambi sa
Diana Culillas, Head of Corporate Social Responsibility, Chopard Group
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BREAKOUT SESSION: Reimagining the standards-systems model in Agriculture Value Chains: Producer Centric Models

29.06.2017 | 11:00 – 12:30

Ursprünglich haben sich Standards vor mehr als zehn Jahren aus innovativen marktbasierten Ansätzen entwickelt. Können wir uns ein komplett neues Modell über die Arbeitsweise von Standards vorstellen, das weiteren Innovationen den Weg ebnet? Was wäre, wenn unsere Modelle umgedreht würden; wenn also die zertifizierten Betriebe und Institutionen an erste Stelle gesetzt und unsere Prioritäten neu geordnet würden? Wie können wir mit diesem erzeugerzentrischen Ansatz Modelle entwickeln, die wirksam und relevant sind für alle, die in unsere Systeme involviert sind? Nehmen Sie teil an dieser zum Nachdenken provozierenden Session, in der Standard-Modelle neu überdacht werden, um sie effektiver und wirkungsvoller zu machen. Werden Sie Teile des Diskurses und nutzen Sie Ihre Chance, die vorgebrachten Ansätze zu kommentieren.

Aimee Rusillo, Managing Partner, Liseed Consulting
Don Seville, Co-Director, Sustainable Food Lab
Andre de Freitas, Executive Director, SAN
Moderator: Kristin Komives, Impacts Director, ISEAL Alliance
 

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Mit Automatisierung zu mehr Vertrauen in glutenfreie Produkte

Foto: Mehr Vertrauen in glutenfreie Produkte

Mit Automatisierung zu mehr Vertrauen in glutenfreie Produkte

Die Nachfrage nach glutenfreien Lebensmitteln ist heute größer als jemals zuvor. Auf dem Markt tauchen daher immer mehr Produkte auf, die behaupten glutenfrei zu sein. Doch nicht alle davon sind sicher und für Konsumenten geeignet, die aus medizinischen Gründen eine strenge glutenfreie Diät einhalten müssen. Besonders einfach können sichere und vertrauenswürdige glutenfreie Lebensmittel am Siegel des Gluten-Free Certification Programs erkannt werden. Mit Hilfe eines fortschrittlichen automatisierten Integrity Management Systems werden so gekennzeichnete Produkte in Zukunft sogar noch sicherer.

 

Die Sicherheit von glutenfreien Produkten ist von höchster Wichtigkeit

Rund neun Prozent der Weltbevölkerung sind von einer Zöliakieerkrankung oder einer anderen Glutenunverträglichkeit betroffen, Tendenz steigend. Zöliakie ist eine chronische Autoimmunerkrankung die durch den Konsum von glutenhaltigen Lebensmitteln – wie Weizen, Roggen oder Gerste – ausgelöst wird.

Eine Heilung gibt es für Betroffene nicht. Sie sind lebenslang auf eine strenge glutenfreie Diät angewiesen, weshalb die Sicherheit von glutenfreien Produkten für sie von höchster Bedeutung ist. Gerade die Vielzahl an vermeintlich glutenfreien Produkten und unterschiedlichste Kennzeichnungen am Markt lassen Konsumentinnen und Konsumenten häufig ratlos und überfordert zurück. Diese Situation zu verbessern, ist das Ziel des Gluten-Free Certification Programs (GFCP) der kanadischen Allergen Control Group (ACG). Das Programm wird von den zwei angesehensten Zöliakie-Gesellschaften Nordamerikas unterstützt.

 

Innovative Lösungen für vertrauenswürdige Glutenfrei-Zertifizierung

Im Gegensatz zu anderen Glutenfrei-Zertifizierungen, die allein auf teure und vergleichsweise unzuverlässige Produktanalysen setzen, setzt das GFCP beim Produktionsmanagement-System der Erzeuger an. In einem jährlichen 3rd-Party-Audit gegen weltweit anerkannte und wissenschaftlich fundierte Food Safety Protokolle wird sichergestellt, dass die zertifizierten Betriebe in der Lage sind, glutenfreie Produkte ohne das Risiko von Gluten-Kreuz-Kontamination herzustellen.

ACGs Zertifizierungsprogramm wird sowohl von der Industrie als auch von den Konsumentinnen und Konsumenten sehr gut angenommen – und es wächst rasant. Derzeit kontrolliert das GFCP über 5000 Produkt-Labels und Zertifizierungen für über 270 herstellende Betriebe. Um dennoch die Sicherheit und Integrität des GFCP Standards sowie des gesamten Zertifizierungsprozesses gewährleisten zu können, implementiert ACG nun ein Integrity Management System aus dem Hause Intact Systems. In Zukunft wird dieses System auch noch zusätzliche Funktionen für den einfachen Datenzugriff und die technischen Kommunikation zwischen ACG, Kunden und akkreditierten Zertifizierungsstellen bieten. 

“Die Leute von Intact erwiesen sich als äußerst sachkundig und halfen uns zu verstehen, wie wir die komplexen Beziehungen zwischen Produkten, Brand Ownern, herstellenden Betrieben, Zertifizierungsstellen und Auditoren in Zukunft noch besser managen können", sagt Paul Valder, CEO von ACG. "Wir sehen Intact als einen strategischen Schlüsselpartner, der ACGs mittel- bis langfristigen exponentiellen Wachstumspläne im globalen Markt unterstützen kann."

Intact Systems und Allergene Control Group unterzeichnen Vertrag auf der GFSI Global Food Safety Conference 2017 in Houston, TX.

Intact Systems und Allergene Control Group unterzeichnen Vertrag auf der GFSI Global Food Safety Conference 2017 in Houston, TX – Erwin Wassler, Thomas Lorber, Paul Valder, Dirk Otto (v.l.).

Allergene Control Group

Die in Toronto ansässige Allergene Control Group Inc. (ACG) betreibt das weltweite Gluten-Free Certification Program und wurde im August 2011 als private kanadische Gesellschaft gegründet. ACG ist Nordamerikas führender Spezialist in Sachen Glutenfreiheit, Food Safety Compliance und Marketing.

www.glutenfreecert.com

 
Georg Karner

Autor
Georg Karner
Intact Systems

 
 

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Lebensmittelsicherheit vorantreiben: Leadership, Kultur, Technologie

Foto: Lebensmittelsicherheit vorantreiben: Leadership, Kultur, Technologie

Lebensmittelsicherheit vorantreiben: Leadership, Kultur, Technologie

Lebensmittelsicherheit ist zweifellos eine der größten Herausforderungen im Risikomanagement der Lebensmittel-Branche. Die Einhaltung hygienischer Vorschriften allein reicht dabei nicht aus, um Lebensmittel nachhaltig sicherer und vertrauenswürdiger zu machen. Hierzu braucht es ein Umdenken in den Führungsetagen, eine aktive Food Safety Kultur sowie geeignete Technologien.

 

"Leadership for Growth" – Ein Handlungsaufruf der GFSI

Einer der zentralen Schrittmacher in der Lebensmittelbranche ist die GFSI – Global Food Safety Initiative, unter deren Dach sich Experten, Stakeholder sowie Technologie & Service Provider aus allen Teilen der Welt versammeln. Das gemeinsame Ziel ist die Förderung sicherer Verfahren und innovativer Ansätze in der Lebensmittelsicherheit sowie der Austausch von Wissen. Die von der GFSI alljährlich veranstaltete Global Food Safety Conference – eine der bedeutendsten Veranstaltungen in diesem Bereich – bietet den perfekten Rahmen dafür.

2017 widmete sich die Global Food Safety Conference ganz dem Thema "Leadership for Growth". Ziel dabei war, die derzeit noch allzu häufig anzutreffende Reduktion von Lebensmittelsicherheit auf die Einhaltung von Vorschriften (Compliance) zu ersetzen durch eine wesentlich breiter verstandene Food Safety Kultur.

 

Food Safety Kultur – Wo beginnen?

Dieser Wandel von einer Kultur der Compliance zu einer umfassenden Food Safety Kultur muss, um erfolgreich zu sein, in den obersten Management-Etagen beginnen. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die die nicht nur die zentrale Bedeutung von Lebensmittelsicherheit erkennen, sondern auch bereit sind, die Kultur ihres Unternehmens rund um dieses Thema aufzubauen. Hierzu bedarf es zuallererst eines gemeinsamen Verständnisses von Lebensmittelsicherheit und warum diese wichtig ist. Darüber hinaus muss aber auch ein geeigneter Rahmen – ein Framework – geschaffen werden, der sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch Partnern ermöglicht, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Wie also kann ein solcher Rahmen aussehen? Greifen wir exemplarisch drei wichtige Punkte heraus und sehen, wie diese ineinandergreifen und zusammenwirken. Der erste, recht offensichtliche Punkt ist die Zertifizierung – sie zwingt zur Erfüllung der Anforderungen eines bestimmten Standards und stellt dadurch einen guten Ausgangspunkt dar. Zertifizierungen allein lösen aber nicht die Herausforderungen, die sich durch Betrug oder spezifischere interne und externe Vorgaben ergeben.

Zur Überwindung solcher Limitierungen ist Transparenz von höchster Wichtigkeit – doch genau an diesem Punkt macht sich der kulturelle Aspekt der Lebensmittelsicherheit bemerkbar. Von anderen fordern wir gerne vollständige Transparenz und erwarten teilweise sogar, dass Daten öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Bei unseren eigenen Daten sind wir in der Regel nicht so transparenzfreudig und geben nicht mehr preis als unbedingt nötig. Dabei kann das Teilen von Daten, auch wenn es sich dabei um anonyme Daten handelt, von großem Vorteil sein. Denn die Verknüpfung von Daten aus verschiedenen Quellen eröffnet umfassende Analyse-Möglichkeiten (z.B. Echtzeitdaten, Predictive Analytics), die in der aktiven Überwachung von Lieferketten oder im risikobasierten Integritätsmanagement bemerkenswerte Vorteile mit sich bringen.

 

Innovative Lösungen helfen die Lebensmittelsicherheit zu steigern

Transparenz zu fordern ist eine Sache, diese Forderung in die Praxis zu übersetzen ist hingegen eine ganz andere Aufgabe. Hierzu braucht es neben dem Willen aller beteiligten nämlich auch noch Software-Lösungen, die nicht nur praktisch und effizient in der Anwendung sind, sondern vor allem die reibungslose Integration verschiedener Datenquellen ermöglichen, ohne dabei die Datensicherheit zu gefährden. Das ist der dritte Punkt, der in keinem Food Safety Framework fehlen darf.

Ein konkreter Anwendungsfall für eine solche Software-Lösung im Bereich der Lebensmittelsicherheit ist das Management von Lieferketten (Supply Chain Management). Professionelle Supply Chain Tools ermöglichen die Einbindung von Echtzeit-Daten von z.B. Zertifizierungsstellen, Standard Settern und Regierungsbehörden. Dadurch können potenzielle Risiken bereits im Keim erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. 

Darüber hinaus können Daten aus vorangegangenen Audits und Self-Assessments, ebenso wie verschiedene Umweltdaten und mehr, für die datengestützte Risikoanalyse verwendet werden. Auf dieser Basis können künftige Audits zielgerichtet zu genau den Zeiten und in den Bereichen geplant und durchgeführt werden, die die größte Risikowahrscheinlichkeit aufweisen. Dadurch steigt nicht nur die Effektivität der durchgeführten Maßnahmen zur Steigerung der Lebensmittelsicherheit, die Vorhandenen Ressourcen lassen sich auch wesentlich effizienter einsetzen.

Die Global Food Safety Conference 2017 im Überblick

Dieses Jahr fand die Global Food Safety Conference vom 27. Februar – 2. März in Houston, Texas, USA statt. Details »

Sollten Sie uns dieses Jahr verpasst haben, beraten wir Sie auch gerne in einem persönlichen Gespräch oder via Telefon über unsere Software-Lösungen & Services, die Ihr Unternehmen voranbringen werden.

 
 

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Die Biofach 2017 setzt auf Vielfalt und Verantwortung

Photo: Die Biofach 2017 setzt auf Vielfalt und Verantwortung
 

Die BIOFACH 2017 setzt auf Vielfalt und Verantwortung

Die BIOFACH in Nürnberg zählt seit Jahren zu den wichtigsten Bio-Messen der Welt und versammelt tausende Aussteller aus rund 80 Ländern. Besonders interessant ist der BIOFACH Kongress, der sich 2017 ganz dem Thema „Vielfalt und Verantwortung“ widmet und „Bio“ als ganzheitlichen gesellschaftlichen Entwicklungsansatz zur Diskussion stellt. Sowohl die Messe als auch der Kongress finden vom 15.–18. Februar statt – alle Schwerpunkte und Highlights haben wir hier für Sie zusammengefasst.

 

"Bio" als gesellschaftlicher Entwicklungsansatz?

In den vergangenen Jahren widmete sich die BIOFACH unter dem Schlagwort Organic 3.0 immer wieder der Frage, wie eine zukunftsfähige Landwirtschaft funktionieren kann. Zahlreiche Visionen und Strategien wurden beschrieben, Lösungsansätze präsentiert. 2017 geht insbesondere der BIOFACH Kongress noch einen Schritt weiter, indem er "Bio als ganzheitlichen gesellschaftlichen Entwicklungsansatz" präsentiert und "Vielfalt und Verantwortung in den Fokus" (wie auf ihrer Website nachzulesen ist) der Veranstaltung rückt.

Das wirft natürlich die Frage auf, ob "Bio" diesem Anspruch, ein ganzheitlicher gesellschaftlicher Entwicklungsansatz zu sein, auch gerecht werden kann. Gerade hinsichtlich der Ganzheitlichkeit bietet diese Frage Stoff für ausgedehnte Diskussionen, die sich wohl nicht mit einem einfachen Ja oder Nein zusammenfassen lassen. Deutlich hingegen ist, dass "Bio" bereits jetzt nachhaltig Einfluss auf bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen nimmt, die sich in deutlichen Zahlen niederschlagen.

 

Was und wie "Bio" zu nachhaltiger Gesellschaftsentwicklung beitragen kann

Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten werden sich ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft bewusst und legen großen Wert auf nachhaltige Produkte, für die sie auch höhere Preise in Kauf nehmen. Viele informieren sich vor dem Kauf sehr genau über ein Produkt und legen dabei großen Wert auf Glaubwürdigkeit und Transparenz. Standards und Gütesiegel bieten dabei Orientierung und Sicherheit, wodurch ihnen zugleich eine sehr hohe Verantwortung zukommt. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung im seit Jahren extrem starken und bislang ungebremsten Wachstum des Nachhaltigkeitsmarktes, der sich keineswegs nur auf Lebensmittel beschränkt. Alle relevanten Zahlen, Fakten und Quellen hierzu finden Sie in unserem Artikel zum Nachhaltigkeitsboom in den USA und Europa.

Der Bio-Markt wächst nicht nur im Lebensmittelbereich.

Der Bio-Markt wächst nicht nur im Lebensmittelbereich.

Es sind genau diese drei Aspekte – der Druck seitens der Konsumentinnen und Konsumenten; das enorme Marktpotenzial; und die Regulierung durch Gesetze und Standards –, die "Bio" zu einem wirkungsvollen Hebel gesellschaftlicher Entwicklung machen. Immer mehr Produzenten und Marken sehen einen Vorteil darin, auf ökologisch nachhaltige Produktion umzustellen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Textilbranche. Ausgewiesene Vorreiter wie Inditex, Benetton und H&M (Detox Catwalk 2016), aber auch großangelegte Informationskampagnen diverser NGOs haben die Branche in den letzten Jahren erheblich unter Druck gesetzt und dafür gesorgt, dass Bio-Textilien und schadstoffarme Verarbeitungsmethoden zu einem mittlerweile bedeutenden Differenzierungsmerkmal avancierten, auf das KonsumentInnen bewusst achten. Umgekehrt bedeutet das natürlich auch, dass es immer mehr biologische Landwirtschaftsflächen gibt (siehe Diagramm unten), weniger Giftstoffe zum Einsatz kommen, Arbeitsbedingungen verbessert werden und anderes mehr. 

Die biologische Landwirtschaftsfläche nimmt zu.

Die biologische Landwirtschaftsfläche nimmt zu.

Sicherheit und gute Gewinnaussichten durch innovative Software-Lösungen

Der Nachhaltigkeitsboom stellt die Branche vor große Herausforderungen, denn Bio-Produktion erweist sich gerade für verarbeitende Betriebe als anspruchsvolle und mitunter arbeitsintensive Aufgabe. Immerhin gilt es Klarheit über sämtliche Lieferanten zu haben und genau über deren Zertifizierungen (und deren Gültigkeit) Bescheid zu wissen. Professionelle Software-Lösungen können hier helfen, den Überblick zu behalten und zugleich den Arbeitsaufwand zu minimieren. Systeme mit Zugriff auf Echtzeit-Zertifizierungsdaten bieten zudem den Vorteil, umgehend auf Änderungen in der Lieferkette reagieren zu können.

Die Kosten für entsprechende Lösungen rechnen sich erfahrungsgemäß schon nach kurzer Zeit – und zwar nicht nur durch Kosteneinsparungen und Risikominimierung, sondern auch durch die Absicherung der eigenen Glaubwürdigkeit am Markt, die von den KonsumentInnen gut bezahlt wird. Audit- und Supply-Chain-Daten, wie sie die verschiedenen Systeme liefern, bergen außerdem unzählige wertvolle Informationen, die sich hervorragend für risikobasierte Integritätsmanagement-Ansätze eignen, die wiederum zur Reduktion von Kosten und Risiken beitragen. Genau diesem Thema widmet sich auch ein aktuelles Forschungsprojekt der Universität Wageningen.

 

Haben Sie noch Fragen?

Unsere Experten stehen Ihnen gerne Rede und Antwort! Besuchen Sie uns auf der BIOFACH 2017 in Nürnberg, 15.–18. Februar 2017, an Stand 1–653 (Messehalle 1).

 

 

Verpassen Sie außerdem nicht den BIOFACH Kongress, wo Sie unter anderem erfahren, wie Sie Ihre Bio-Marke erfolgreich vermarkten. Wir haben die interessantesten Vorträge und Diskussionen, die der Kongress zu bieten hat, für Sie zusammengefasst.

 

Die interessantesten Vorträge & Diskussionen am BIOFACH Kongress

Creating brands based on geographic, social and other specific properties as a means for sustainable development

15.02.2017 | 11:00 – 12:30 Uhr

In dieser Session teilen erfolgreiche Initiativen ihre Erfahrungen darüber, wie man Qualitätsprodukte durch markante, wiedererkennbare Zeichen am Markt positionieren und abgrenzen kann. Diese markanten Zeichen können die jeweilige Marke, aber auch Gütesiegel, Herkunftsbezeichnungen, usw. sein. Hier erfahren Sie alles über die Begründung, Etablierung und Absicherung solcher Zeichen.

Practical research for climate protection in organic agriculture

15.02.2017 | 12:00 – 12:45 Uhr

Landwirtschaft kann und sollte aktiv zum Klimaschutz beitragen. Besonders die biologische Landwirtschaft hat in dieser Hinsicht großes Potenzial. In diesem Vortrag zeigen zwei Forschungsprojekte, wie Wissenschaft und Praxis gemeinsam praktische Lösungen für die Verwirklichung dieses Potenzials arbeiten können.

Global Organic Market Overview – facts, trends and opportunities

16.02.2017 | 10:00 – 11:30 Uhr

Der globale Bio-Markt entwickelt sich äußerst dynamisch – und Organic 3.0 fordert nicht nur weiteres Wachstum, sondern auch Inklusivität und die Ausrichtung auf einen differenzierteren Markt an nachhaltigen Produkten. In dieser Session werden die Marktinformationen aus dem IFOAM – Organics International/FiBL Statistics Book vertieft und es wird über Trends und strategische Marktpositionierung reflektiert.

Personas für Bio-Marken – Markenentwicklung nahe am Bio-Verbraucher

16.02.2017 | 10:00 – 10:45 Uhr

Personas sind idealtypische Steckbriefe von Verbrauchern und können als virtuelle Segmentierung äußerst hilfreich und nützlich sein. Martina Merz (mërz punkt) und Dr. Nicolas Scharioth (biopinio) zeigen, wie sich Personas für Bio-Verbraucherinnen und -verbraucher erstellen und für die Markenentwicklung innovativ einsetzen lassen.

Using action plans to develop organics in Europe

16.02.2017 | 15:00 – 15:45 Uhr

Die starke Nachfrage nach biologischen Produkten eröffnet großartige Möglichkeiten für Stakeholder, um gemeinsam mit der Politik an der Stärkung und dem Ausbau eines nachhaltigen Agri-Nahrungsmittelsektors zu arbeiten. Dieser Workshop thematisiert, wie Bio-Maßnahmenpläne einen geeigneten Rahmen für die Schaffung von Strategien, Zielen und Fördermechanismen schaffen und damit zur Entwicklung regionaler und nationaler Bio-Sektoren beitragen können.

EU-US organic trade: challenges and opportunities after 5 years of organic equivalency

16.02.2017 | 14:00 – 14:45 Uhr

In dieser Session geht es ganz um den Bio-Handel zwischen den zwei größten Verbrauchermärkten (zusammen über 50 Milliarden Euro): die EU und die USA. Fünf Jahre nach der Unterzeichnung des "Organic Equivalency Agreement" (2012) werden hier Trends und rechtliche Fragestellungen diskutiert.

Pesticide monitoring in organic products: Facts and figures from control bodies from various EU member states

17.02.2017 | 12:00 – 12:45 Uhr

Das verspricht eine interessante Session zu werden, in der Zahlen und Fakten zum Pestizid-Monitoring in Bio-Produktion von verschiedenen Kontrollstellen aus mehreren EU-Staaten präsentiert werden. Eine offizielle Beschreibung mit näheren Informationen ist derzeit leider nicht verfügbar.

Brexit: the impact on organic in the UK and Europe

17.02.2017 | 14:00 – 14:45 Uhr

Die Auswirkungen des Brexit sind bereits deutlich spürbar – sowohl in der EU als auch in Großbritannien. In dieser Session werden die Auswirkung des Brexit auf den Bio-Sektor beleuchtet, aber auch die daraus erwachsenden Chancen und Möglichkeiten zur Transformation von Richtlinien und Verordnungen im Lebensmittel- und Landwirtschaftsbereich. Wie können die wirtschaftlichen und anderen Vorteile von "Bio" genutzt werden, um in diesem Zusammenhang gute gesetzliche Regelungen zu erwirken?

Weitere Vorträge und Diskussionen

Eine Liste sämtlicher Kongressvorträge finden Sie auf der offiziellen Website des BIOFACH Kongresses.

 
Georg Karner

Autor
Georg Karner
Intact Systems

 
 

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Wissen Sie schon, welche Food Safety Events Sie 2017 besuchen werden? Jetzt ist der ideale Zeitpunkt sich zu entscheiden. Wir haben alle Top-Konferenzen gesammelt, die 2017 zu bieten hat. Und warten Sie nicht zu lange – die meisten davon sind bereits früh im Jahr.

Unsere Liste konzentriert sich auf Konferenzen, die mehr behandeln als nur Food Safety – aus einem guten Grund. Die Lebensmittelindustrie ist bereits recht gut darin lebensmittelbedingten Erkrankungen vorzubeugen. Die nächsten Schritte müssen daher zu einem breiteren Verständnis von Food Integrity führen, das über Hygiene und Zertifizierung hinausgeht.

Ganz in diesem Sinne behandeln alle Konferenzen auf dieser Liste zumindest die Themen Betrugsbekämpfung (fraud prevention) und/oder Risikomanagement (risk management). Beides sind zentrale Elemente bei der Sicherstellung von Food Integrity. Um es übersichtlich zu machen, ist die Liste nach Datum sortiert.

9th Food Safety Kongress 2017

21.–22. Februar | Berlin, Deutschland

Der Food Safety Kongress in Berlin ist der Food Safety Event in Deutschland. Das inhaltliche Spektrum reicht von traditionellen Food Safety Themen bis hin zu Branchen- und Konsumenten-Trends. Während Tag 1 ganz den Themen Risikomanagement in der Lieferkette und Food Fraud gewidmet ist, geht es an Tag 2 um News aus der Branche sowie die Trend-Themen regional und vegan. Natürlich gibt es auch zahlreiche Networking-Möglichkeiten. Da der Kongress rein deutschsprachig ist, ist die internationale Beteiligung freilich begrenzt.

Offizielle Website

The Global Food Safety Conference 2017

28. Februar–2. März | Houston, TX, USA

Die Global Food Safety Conference der GFSI ist eine der renommiertesten Veranstaltungen der Branche und ein Pflicht-Termin für alle Food Safety Spezialisten. Hier kommen über 1.000 Branchen-Experten aus über 50 Ländern zusammen. Das Leitthema für 2017 ist "Leadership for Growth". Was das mit Food Safety zu tun hat? Sogar recht viel, wie Plenunmsdiskussionen á la "Turning the tables: Taking food safety from risk management to growth generator" zeigen werden. Natürlich werden bei der GFSC auch innovative IT-Tools vorgestellt, die aktiv zum beschworenen Wachstum beitragen können.

Offizielle Website

Food Safety Summit 2017

8.–11. Mai | Rosemont, IL, USA

Der Food Safety Summit ist Konferenz und Expo zugleich. In interaktiven Schulungen können Sie von führenden Branchen-Experten lernen und sich mit Kollegen über innovative Ideen austauschen. Fortschrittliche technische Lösungen werden in der Exhibit Hall gezeigt und Networking-Events bieten Gelegenheit mit Schlüssel-Stakeholdern ins Gespräch zu kommen.

Official Website

FoodIntegrity 2017 Conference

10.–11. Mai | Parma, Italien

Gegen Ende 2016 gab es, abgesehen von einem exzellenten Book of Abstracts von der 2016er Konferenz, noch kaum Informationen zur FoodIntegrity 2017 Conference. Genug jedoch, um hohe Erwartungen zu setzen. Mittlerweile steht das Programm fest und kann auf der unten verlinkten Website abgerufen werden. Unter dem Motto Turning Science Into Solutions widmet sich diese herausragende Konferenz jüngsten Forschungsergebnissen zu Entwicklungen und Strategien im Bereich Food Integrity – einschließlich Sicherheit, Qualität, Authentizität und Rückverfolgbarkeit. Neben vielen anderen Themen umfasst das Programm bspw. Risikomanagementstrategien, die Verhinderung von Lebensmittelbetrug, globale Perspektiven und Lebensmittelintegrität.

Offizielle Website

7th Food Sure Summit 2017

22.–24. Mai | Amsterdam, Niederlande

Der Food Sure Summit in Amsterdam ist ein eher kleiner, dafür aber höchst empfehlenswerter Event. Er deckt das komplette Spektrum von Food Safety und Qualität in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ab. Von topaktueller Forschung bis hin zur praktischen Implementierung von Lösungen, Prozesssteuerungs-Systemen und Risiko-Bewertungen. Und da auch die besten Tools und Prozesse wertlos sind, wenn sie nicht verwendet und gelebt werden, bietet der Summit auch Ansätze zur Entwicklung einer Safety- und Qualitäts-Kultur. Abgerundet wird das Ganze durch eine enorm hohe Dichte an Entscheidungsträger/innen führender Branchen-Stakeholder.

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13–14 September | Athen, Griechenland

Die European Food Safety & Standards Conference ist eine recht traditionelle Food Safety Konferenz. Sie bietet aktuelle Forschungsergebnisse zu aktuellen Herausforderungen im Bereich Food Safety sowie ausreichend Diskussionsmöglichkeiten. Bislang gibt es nur wenig Informationen zum detaillierten Konferenzprogramm, da immer noch Beiträge eingereicht werden können. Das Thema der Konferenz steht jedenfalls fest und lautet Adressing Current Issues & Fostering Advances in Food Safety. Die offizielle Website bietet zudem bereits eine grobe, allgemein gehaltene Übersicht über die geplanten Sessions.

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